Kritik an der Schweiz

Die Andorraner glauben, sie seien unschuldig, aber auch, dass ihr Land „schneeweiß“ (schön, friedlich, fromm) sei (zum Beispiel Der Doktor sagte „Kein Vaterland in der Welt hat einen schöneren Namen und kein Volk auf Erde ist so frei“ (Viertes Bild)). Hier kritisiert Max Frisch die Schweiz, sein Heimatland, denn die Schweiz ist ein neutrales Land und stolz auf ihre Freiheit und Eigenständigkeit, und hat immer gesagt, sie habe keine Vorgeschichte von Verfolgung oder Antisemitismus.

In den letzten Jahren sind aber schweizerische Taten aufgedeckt worden. Im zweiten Weltkrieg hat sie zum Beispiel die Augen weggedreht und nicht gegen die Gräueltaten protestiert. Ein Beispiel dafür ist, dass man glaubt, dass die Schweizer Grenzenpolizei wollte, dass die Nazis ein „J“ in jüdische Reisepässe stempelten, so dass sie erkannt werden konnten, und sie haben 1942 42000 jüdischen Flüchtlingen die Einreise verweigert. Seit 1997 gibt es auch den Skandal der Schweizer Banken, die Geld von Juden und Nazigold gehortet haben. Jetzt haben sie angefangen, ihre Verantwortung zu akzeptieren, indem sie einen Fondin Höhe von 17 Millionen Schweizer Franken  gegründet haben, um Juden zu entschädigen, und versuchen, geplünderte Eigentümer an ihre Besitzer zurückzugeben. Sie haben sich offiziell entschuldigt.

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